Ich wünsche Euch allen
ein frohes Osterfest,
eine gesunde, friedliche Zeit.

Mögen der Sinn
des Sterbens und Erwachens
einen Moment
die Gedanken berühren
und Euch stärken
für diese Zeit.
ATELIER PETRA ELSNER
Das Jahr geht kühl und hat den Winter ausgelassen.
Frühlingsschauer wehen durchs Dezemberland.
Die Erde platzt und schiebt schon wieder Blüten.
Allein die Zeit flieht mit dem harten Wind,
vergisst im wirren Flug sogar „Adé“ zu sagen.
Ich will das nicht. Wünsche allen Lesern dieses Blogs einen entspannten Jahreswechsel und Glück und Gesundheit – kommt gut durch die Zeit,
Eure Petra
Und weil es heute doch noch ein paar Flocken geben soll, kommt als Bildergruß mein Schneeeulenpaar zum Abschied vom alten Jahr.
Der Herbst bäumt sich ein letztes Mal
zu einem großen Leuchten auf.
Und doch beklagt er indem auch,
den Niedergang der lichten, grünen Zeit.
Im Blumenmond sang ich Euch Anfang Mai,
ein Lied vom Duft der warmen Zeit.
Die hat sich jetzt verkrochen,
für eine kalte Ewigkeit …
Heute ist mein Blog zwei Jahre in der Zeit. 24,236 Aufrufe hat es bisher gegeben, was mich freut, denn schließlich verkaufe ich ja nicht Modeklamotten oder hänge als Frontfrau irgendwo im Rampenlicht. Ich schaffe im Verborgenen am Computer oder an der Staffelei. Dieser Blog ist mein Fenster zur Welt. Nach meinen Berliner Jahren bin ich im stillen Schorfheidewald abgetaucht, das ist gut für die Seele, weniger für die Kommunikation, deshalb wünsche ich mir heute zum Blog-Geburtstag, dass Ihr hier nicht nur reinklickt, sondern auch Kommentare abgebt, damit ein Gespräch entsteht – vielleicht. Ihr wisst schon: Wünschen darf man sich alles.
Auf den Tag genau bin ich heute 20 Jahre als Freiberuflerin – also selbstständig – unterwegs. Mancher wird meinen, das wäre ein Tag zum Feiern. Ich denke, eher zum Verschnaufen. Denn am 1. Juli 1994 ging ich durch eine Pforte, in eine ungewisse Zeit ohne beschützte Flanken oder gar Eigenkapital. Seither lebe ich ein existenzielles Abenteuer auf einem „Spielplatz“, für den ich als spätes Mädchen aus Ostberlin nicht gut ausgestattet war. Aber: Ich bin noch da, nicht berühmt, nicht reich, doch klüger, immer noch kreativ und selbst bestimmt – DAS ist mein LUXUS. Und dafür bin ich dankbar an diesem Tag.