Die erste CD von „Rolfsrudel“ liegt vor – eine Besprechung
Es ist drin, was draufsteht: „jwd“ Familienlieder für unterwegs. Komisch-frech und echt. Sie selbst nennen den frischen Sound „Pop- und Kloppmusik“. Die Scheibe von „Rolfsrudel“ ist die erste dieser Formation. Geboten werden heiter bis wolkigen Märchen-Abenteuer-Balladen. Sie stammen alle aus der Feder von Rolf Gundelach und entstanden in den vergangenen zehn Jahren für ganz unterschiedliche Projekte. Immer war Rolf Gundelach hier der „Leitwolf“. So kam es zu dem Namen der Gruppe. Sie lädt zum Mitsingen ein – gleich womit und wohin es geht. Da wird angstfrei ein Seeabenteuer genommen und das Heimweh mal gelitten, mal bekämpft. Ein Clown darf nicht fehlen, der uns ein schauriges Melodram von der Reise vom Leben auf der Fahrt erzählt. Dorthin, wo das Lachen ungestellt ist, um frei zu sein. Das ist großes Musiktheater und erinnert an den Geschichtenerzähler André Heller. Einfach herrlich! „Wieviel Lichter“ hat das Dorf am Meer?“ macht leichtfüßig erlebbar, dass man aus jedem, weiten Blick ein Spiel oder eine Idee gewinnen kann. Von den Erlebnissen am Meer und auf der Wiese müde, bekommen wir nun ganz berührende Schlaflieder zu hören. „Dornröschen ist müde“ ist einfach zärtliche Herzwärme pur. Und zu guter Letzt schweben die weiten und mutigen Träume ein.
Diese Scheibe ist wie ein Sommerwochenende am Meer. Zwischen all den Reisebildern fließen alltägliche Familienszenen in die Liederwelt ein. „Mäuschen ab ins Badezimmer“ oder im „Taschenlampen-Tango“ entdecken wir echtes Kindererleben wieder.
Holt Euch die Scheibe, sie ist wirklich gut. Diesen Liedern wünscht man, dass sie nach- und mitgesungen werden, möglichst in vielen Familien, nicht nur unterwegs. Produziert wurde die CD vom Label OLAMICORAMA. Interessenten können die Scheibe mit dem sonnigen Bocklet, dass alle Liedtexte enthält für 15 Euro im Internet bestellen unter: https://folgen-sie-uns.de/familienlieder/
Gitta Mikati beschreibt den Auslöser für ihren Roman: „2008, als es um die Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag des Mauerfalls ging, da war das plötzlich in meinem Kopf. Es gibt so viele Ost-West-Themen. Aber diese Schleusergeschichte war unberührt. Niemand wusste davon, was damals durch die DDR möglich war. Ich habe durch meine private und berufliche Situation so viel mitbekommen, dass ich dachte, wann, wenn nicht jetzt. Ich nahm an, das schaffe ich in drei Monaten. Aber dann habe ich mehr als drei Jahre an der Geschichte geschrieben. Beim Schreiben wurde mir erst klar, wie viel Wissen ich in mir hatte, was aber brach lag. Überlagert von der Zeit. Ich musste es ins Hier und Jetzt bringen: Da schwappte plötzlich die Nachricht von der Suche nach einem Skelett durch die Presse. Es handelte sich um eine große Suche nach einem türkischen Türsteher, der seit über 20 Jahren auf einem Grundstück im Berliner Umland verscharrt sein sollte. Das ganze Grundstück wurde Meter für Meter durchforstet. Das war mein Aufhänger: Wie konnte es sein, dass einer 20 Jahre vergraben ist und kein Mensch stellt Zusammenhänge her?“
In „Berlin Beirut. Eine Lüge zu viel“ schlägt die Bernauer Autorin Gitta Mikati ein unbekanntes Geschichtskapitel auf:
An dem Tag, als die ergebnislose Suche nach dem Skelett eines Türstehers im Berliner Umland durch die Nachrichten ging, wusste Gitta Mikati, sie muss die Umstände des Menschenschmuggels über Berlin Schönefeld nach Westberlin aufschreiben und damit altes Leben berühren. Das ist 20 Jahr her.
Nicht nur, dass der Stoff es in sich hatte, es brauchte dafür auch die große, unbekannte Form. Bisher hatte sie ausschließlich Kurzgeschichten und Kurzkrimis geschrieben. Für den großen Spannungsbogen führte sie im Milieu am Stuttgarter-Platz intensive Gespräche. Als Ehefrau eines Libanesen war sie seinerzeit mittendrin in den Problemen der Bürgerkriegsflüchtlinge. Als Beamtin bei der Berliner Polizei bekam sie eine andere Draufsicht auf die kriminelle Energie, die aus der Not anderer Kapital schlug. Heruntergebrochen in fiktive Literatur findet Gitta Mikati zu einer spannungsdichten Erzählsprache, die den Leser nicht mehr aus den Fängen lässt.
In „Berlin Beirut. Eine Lüge zu viel“ taucht der Leser ein in die Geschäfte eines Klans, der das Geld aus dunklen Geschäften in der Diskothek Big Apple reinwäscht. Mikati erzählt aus der Perspektive der jungen Maria, die im Big Apple im Kassenhäuschen sitzt und notfalls weiß, wie man die Geldkassette mit einem Baseballschläger verteidigt. Eines Tages im Frühjahr 1977 wartet Maria am Grenzübergang Berlin Friedrichstraße auf Mahmoud, der aus Beirut kommt. Sie lehrt den jungen Fremden, der kein Wort Deutsch spricht, auf wenigen U-Bahnkilometern das Zauberwort „Asyl“. Es schützte vor dem Abschiebe-Gewahrsam und war die Eintrittskarte in die westliche Welt. Aber hier begegnen die Flüchtlinge zuerst ihrer Schattenseite.
Gitta Mikati schlägt in ihrem Debüt-Roman, der schon als Manuskript 2012 auf der Leipziger Buchmesse einen Publikumspreis bekam, ein weitgehend unbekanntes deutsch-deutsches Geschichtskapitel auf. Der Menschenschmuggel aus dem Libanon brachte von 1975 bis 1990 der DDR Devisen, für die man keine Skrupel kannte. 900 000 Visa und Flugtickets wurden damals ausgestellt. Zugleich hoffte man offenbar mit den tausenden Flüchtlingen den deutschen Westen zu schwächen. Der Roman „Berlin Beirut. Eine Lüge zu viel“ bekommt in den Tagen der aktuellen Flüchtlingskrise ganz ungewollt eine hochaktuelle und brisante Note, doch als sie begann, war das Buchmanuskript längst geschrieben.
Seit zwei Jahren lebt Gitta Mikati in Bernau. Lange hat ihre Literaturagentin gebraucht, einen Verlag für den knisternden Stoff zu finden. Dieses Warten blockierte den Schreibfluss der Frau. Sie nutzte die Zeit umzuziehen und ihre neue Heimatstadt zu entdecken. Im September 2016 erschien das Buch im DIVAN Verlag. Nun endlich kann sie loslassen, um ein neues Spannungsgeflecht für uns zu verdichten. Sie verrät schon einmal worum es diesmal geht: „Es wird wieder eine Mischung aus Fakten und Fiktion sein. Terror und Umweltkatastrophen sind das Thema.“
Petra Elsner
Gitta Mikati, Roman „Berlin Beirut. Eine Lüge zu viel“, 256 Seiten, erschienen bei DIVAN, Klappenbroschur, 15,90 Euro, ISBN: 978-3-86327-036-0
Chorin. Einen Museumsführer für Kinder im Taschenformat hat das Kloster Chorin kurz vor den Sommerferien herausgegeben. Spielerischer Mittler zwischen den Fakten und Geschichten ist die Handpuppe Bruder Albrecht.
Im handlichen A6-Format: Der Klosterführer für Kinder ist gerade frisch erschienen.
Bruder Albrecht begrüßt die kindlichen Gäste auf der ersten Seite und beginnt in einfacher Sprache von seinen Klosterbrüdern aus dem Mittelalter zu erzählen. Wer die Zisterzienser waren und wann sie in Chorin und anderswo lebten. Wie ein Schatten huscht die Handpuppe durch das Heft im A6-Format und natürlich auch durch das Kloster.
Theater- und Kulturwissenschaftlerin Katharina Fial hat die Figur des kleinen Mönches für die Museumspädagogik geschaffen. Die wache Gestalt mit den großen, neugierigen Augen bekommt vom Leser oder Hörer bei den Klosterführungen sofort ungezügelte Sympathie. So gelingt ihm die Rolle des spielerischen Mittlers zwischen den kleinen Klostergästen und dem riesig wirkendem Bau des Klosters.
Der Klosterführer „Über Prinzessinnen, Ritter und Mönche“ schafft es, große Themen jeweils auf eine Seite zu bringen. Wer sind die Zisterzienser und wie kleiden sie sich? Zu der Frage: Wie entstand diese mächtige Kirche? Die Kinder erfahren, wie die etwa zwei Millionen Backsteine hergestellt wurden. Vom Ziegelhandstreichen geht es in das Innere – zum Wandelgang und Bergahorn im Innenhof des Klosters. Der Leser wird aufgefordert, eine Runde in Stille zu laufen. Auszuprobieren, wie es sich in Stille gelebt haben muss, ist der Sinn dahinter. Und so pragmatisch geht es weiter: Es werden Symbole in den Formsteinen erklärt und wie die Krabben an den Giebeln den kolossalen Baukörper luftig wirken lassen.
Die folgenden Seiten besprechen die Grabplatten in der Klosterkirche. Wir erfahren die Geschichten hinter der Gedenkfliese. Beispielsweise die Liebesgeschichte von Prinzessin Constantia und Konrad I. von Brandenburg. Eine andere Keramikfliese erinnert an Markgraf Otto IV. und seine Frau Heilwig. Und natürlich fehlt auch nicht die Sage von den Fröschen. In der fühlten sich die singenden und betenden Mönche von dem Gequake der Frösche so gestört, dass sie die Tiere verfluchten, weil sie die göttliche Andacht störten. Da wurde es still am See und das blieb auch so.
Seiten weiter wird es im Klosterführer kulinarisch – mit einem Blick in die Klosterküche und auch auf die Gästeschar des Hauses: Die Ritter auf Reisen. Ob das beigefügte „Arme -Ritter-Rezept“ wirklich aus jenen Tagen stammt, darf wohl hinterfragt werden, aber es ist leicht anzurichten und insofern auch etwas für Ferienkinder, die sich selbst mittags versorgen müssen. Auch die Erklärung des Mühlespiels anhand einer Ritzung im Stein springt direkt in den heutigen Alltag der kleinen Rezipienten.
Der vorliegende Klosterführer ist kein Kompendium, dass komplett die Wissensschätze des Klosters Chorins darlegt, sondern eine fächerartige Wissensvermittlung, die über sinnliche Erlebnisse und praktische Tipps den Wissensdurst nährt. Die Autorinnen Mirjam Manigel und Franziska Siedler haben eine einfühlsame Sprache dafür gefunden. Ein feines Heftchen, dass ganz gewiss den Zugang zu den musealen Klosterschätzen erleichtert. Petra Elsner
Tipps für den Denkmalbesuch
Museumspädagogische Führungen mit Bruder Albrecht können im Kloster für Kinder bis zur 4. Klasse gebucht werden. Grundschulkinder und alle Älteren können sich mit dem Kinderklosterführer und einem Fragebogen zum Heft und zur Führung auf Entdeckungsreise durch das Kloster begeben.
Den Kinderklosterführer sendet die Klosterleitung auch Schulklassen vorab zu, wenn sie sich damit auf ihren Ausflug ins Kloster Chorin vorbereiten möchten. Auch Familien mit jüngeren Kindern hilft er, das Kloster mit anderen Augen zu entdecken.
Der Klosterführer für Kinder, vermittelt spielerisch das mittelalterliche Leben im ehemaligen Zisterzienserkloster. Das A6 Heftchen kostet zwei Euro.
Adresse und Informationen: Kloster Chorin, Amt Chorin 11a, 16230 Chorin, Telefon 033366 70377, Fax 033366 70378,
E-Mail info@kloster-chorin.org, Internet: www.kloster-chorin.org
Öffnungszeiten: Sommerzeit täglich 9 bis 18 Uhr, Winterzeit täglich 10 bis 16 Uhr, Klostercafé 10 bis 18 Uhr
Eintritt: Erwachsene 4 Euro pro Person (ermäßigt 2,50 Euro), Kinder ab 7 Jahren 2,50 Euro, mit Führung jeweils 1 Euro mehr, Familienkarte 10 Euro, Jahreskarte 50 Euro, Gruppen ab 12 Personen 3 Euro pro Person (ermäßigt 1,50 Euro)
Inschrift F: Der bisher bekannteste Inschriftenstein in der Laibung des zweiten Chorfensters von West auf der Nordseite. Autor Mischa von Perger übersetzt sie so: „Abel kann nicht werden,/ wenn Kain mit seiner Bosheit < ihn > nicht plagt.“ Foto: St. Wagner
„Bibliothek in Backsteininschriften an der Choriner Klosterkirche“ – eine Buchbesprechung von Petra Elsner:
Mit dem bloßen Auge sind sie nicht zu erfassen – die Botschaften aus dem Mittelalter. Sie stecken hoch in den Wipfeln der Fassaden und Wänden der Klosterkirche. Aber das Arbeitsheft 37: „Bibliothek in Backstein – Inschriften an der Choriner Klosterkirche“ lässt uns nah heranrücken und erste Deutungen erfahren.
Erst bei umfassenden bauhistorischen und restauratorischen Untersuchungen von 2011 bis 2013 und der Reparatur des Dach- und Mauerwerks entdeckte man sie: Ritzungen, Zeichnungen, Abdrücke und Inschriften auf handgestrichenen Backsteinen aus dem 13. Jahrhundert. In Vielfalt und Qualität einmalig in Norddeutschland beschäftigt sich das Arbeitsheft 37, herausgegeben vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und vom Archäologischen Landesmuseum, mit ihrer Deutung und den Fundorten. Nur sehr wenige dieser „Findlinge“ waren zuvor bekannt. Stefanie Wagner, eine der vier Autoren, schreibt anschaulich und nachvollziehbar über den Zusammenhang von Fundorten, Baugeschichte und die private Natur der Inschriften. Manche dieser Textfragmente stammen aus liturgischen Gesängen. Man stelle sich nur vor, dass sich die Mönche mit diesen Inschriften Merksätze in Ziegel brannten, um im singenden Gebet, dass ihren Tag durchzog, nicht hängen zu bleiben. Berührend menschlich. Der Backstein ein „Teleprompter“ des Mittelalters. Das Vokalensemble VOX NOSTRA hat die ersten Interpretationen in Klang umgesetzt. Ihre „Singenden Steine“ sind dem Arbeitsheft als CD beigegeben und runden das spannende Leseerlebnis akustisch ab.
Ganz offenbar hat die Entdeckung der Inschriften auf alle Beteiligten eine gewisse Faszination ausgeübt. „Auf einmal spürten wir lebendige Menschen hinter diesen ‚Graffiti‘, die Spaß daran hatten, etwas in den weichen Lehm zu schreiben oder zu zeichnen. Wir fanden aber auch Vorzeichnungen und Versatzzeichen, die sie zur Umsetzung ihrer baulichen Vorstellungen nutzten. Es ist eindeutig, dass die Choriner Botschaften vor dem Brand in den Backsteinrohling geritzt wurden. Das bedeutet, dass sie so alt wie die ältesten Teile der Klosterkirche sind, also mit der Verlegung des Konvents von Mariensee nach Chorin wohl um 1273 und in den folgenden Jahren hergestellt wurden“, erklärt und befindet Stefanie Wagner.
Grundriss mit Kartierung der Inschriften und Einzelbuchstaben in der ersten Bauphase der Klosterkirche. Kartierung: Stephanie Wagne
Im Katalog der Inschriften kann der Leser nun nachschlagen, was sie verkünden. Da finden sich Nachrichten über Weihen und Gründungen, auch Informationen über den Ziegler und besagte private Notate in diversen Handschriften. Wagner verrät: „Die meisten Inschriften und Buchstaben befinden sich auf Formsteinen an den Fenstergewänden, das heißt auf sehr glatten, verdichteten Flächen, die sich besonders zum Beschreiben und Verzieren eigneten.“ Aber der Leser wird auch zu seltenen Fundorten geführt, erfährt die Annahmen, wie der Schriftstein dorthin gelangt sein könnte und welche bauliche Funktion er hatte. Autor Jan Raue führt uns in seinen Überlegungen zur Entstehung der Choriner Inschriften zu den Baumeistern und ihren Schnittmengen mit den Mönchen. Er schreibt erhellend: „Die ‚Bibliothek aus Backstein‘ macht das Wunder möglich, dass aus anonymen Gestalten in alles Individuelle verwischenden Kutten vor unserem inneren Auge inspirierte, beseelte junge Leute entstehen, hochgebildet, Kirchenlatein schreibend und kalligraphierend, bildkünstlerisch begabt und ausgebildet, der Musik aufgeschlossen und sie im täglichen Gesang praktizierend, Verse zitierend und vielleicht sogar selbst dichtend.“ Es ist eine Zeit der Hochkultur in Chorin, in die uns diese Steine führen. Besonders beeindruckend ist das das Bildmaterial zu den Choriner Inschriften. Rätselhaft und schön zugleich. Einige der Interpretationen der Steine werden wir in loser Folge auf der MOZ-Geschichtsseite als Faksimile-Druck vorstellen. Dankenswerterweise haben Autoren, Herausgeber und der Verlag diese Blickfänge genehmigt.
Cover
Bibliothek in Backstein – Inschriften an der Choriner Klosterkirche Mit Beiträgen von Andreas Behrendt, Mischa von Perger, Jan Raue und Stefanie Wagner; 80 Seiten mit zahlreichen, zumeist farbigen Abbildungen, 21,0 x 30,0 cm, broschiert; mit Musik-CD: Ensemble Vox Nostra Herstellung: Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2016 ISBN: 978-3-88462-364-0; Preis: 19,80 Euro
Ein Hauch von Frühling über der hochgotischen Klosteranlage. Foto: Lutz Reinhardt
Mit einem Buch in die Vergangenheit und Gegenwart des Klosters Chorin einzutauchen und mit ihm in die Zeit der brandenburgischen Markgrafen, das ermöglicht ein gut lesbarer und fein gestalteter Prachtband, der nicht nur regionale Geschichte bereichert. Herausgegeben haben ihn das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und das Archäologische Landesmuseum.
Es gibt viele Möglichkeiten, sich der eindrucksvollen Klosteranlage Chorin zu nähern. Eine davon ist, die Sammlung interdisziplinärer Forschungstexte in die Hand zu nehmen, die sich in dem Prachtband „Zisterzienserkloster Chorin. Geschichte-Forschung-Denkmalspflege“ versammeln. Auf knapp 230 Seiten taucht der Leser ein in die wandelvolle Geschichte der malerischen Ruine und erfährt die Hintergründe von Restaurierungskampagnen im 19. Und 20. Jahrhundert. Angeregt vom Brandenburgischen Landesdenkmalamt wurde 1994 eine umfassende Substanzanalyse der Anlage unternommen, auf der bis heute alle Restaurierungsmaßnahmen basieren. Dieses Buch verknüpft praktische wie theoretische Aspekte dieses vielschichtigen Prozesses und kann als gesichertes Basiswissen für nachfolgende Forschergenerationen verstanden werden.
Natürlich sind ganz klassisch die historischen Fakten in der Niederschrift zu finden: Von der idyllischen Ruine des Klosters Chorin bestehen heute noch Klosterkirche, Ost- und Westflügel der Anlage, Küchengebäude, Brauhaus, Amtshaus und die Reste der Klostermühle. Nach seiner Gründung 1258 wurde das Kloster 1273 vom Mariensee auf dem Parsteinwerder am Parsteinsee an seinen heutigen Platz verlegt. Es wurde als repräsentatives Hauskloster der Markgrafen johanneischer Linie errichtet. Dr. Thomas Drachenberg, Landeskonservator, schreibt: „ Mit der Vollendung von Klausur und Kirche kurz nach 1300 entstand jene elegante Backsteinarchitektur, deren Formsteindekor für die nachfolgenden Bauten der askanischen Markgrafen bindend war und heute als Höhepunkt gotischer Klosterbaukunst in der Mark Brandenburg gilt.“
Mit dem Übertritt des Kurfürsten zum evangelischen Glauben wurde das Kloster 1542 säkularisiert. Grund und Gebäude gingen an den Landesherren über. Er überließ das Anwesen einem Domänenpächter zur landwirtschaftlichen Nutzung. Im 30-jährigen Krieg teilweise zerstört, wurden bis ins frühe 19. Jahrhundert Teile der Gebäude zur Baumaterialgewinnung abgetragen. Erst mit der „romantischen Entdeckung“ der Klosterruine und dem Engagement von Karl Friedrich Schinkel und Peter Joseph Lenné begannen ab 1810 die ersten Sicherungsmaßnahmen und Restaurationen.
1861 wurde die preußische Forstverwaltung Eigner der Anlage und blieb es bis in die heutige Zeit. Seither gab es in Schüben immer wieder ein großes Engagement, den Restaurierungsstau endlich aufzulösen, doch an diesem Punkt sind wir erst in diesem Jahrzehnt angelangt.
Das Buchcover: Es zitiert die Formsteine, die die Haut des Klosters repräsentieren. Dieses Formsteindekor war für die nachfolgenden Bauten der askanischen Markgrafen bindend.
18 Autoren haben an dieser Chorin-Publikation mitgewirkt, die in der Wernerschen Verlagsgesellschaft in Worms erschien. Wir erfahren von den Gründen der Verlegung des Klosters, seiner Erwerbs- und Besitzgeschichte und vom klösterlichen Leben. Und natürlich auch von der Wirkung der Anlage nach außen. Beispielsweise die Einflüsse auf die Bildende Kunst, von Verschönerungsplänen des Gartendirektors Lenné für die Ruine. Er folgte dabei einem natürlich-romantischen Landschaftsbild. „Ungeschmälert blieb der Zeugniswert der mittelalterlichen Klosterruine als singulärer Bau, der das zisterziensische Gebot baulicher Zurückhaltung mit dem landesherrlichen Repräsentationsanspruch durch besonders akzentuierte Bauglieder – vor allem bei den Giebelgestaltungen …. vereint“, schreibt Autor Detlef Karg dazu.
Dieses anspruchsvolle Buch führt den Interessenten durch die Zeiten. Hochwertige Zeichnungen, Pläne, Skizzen und fotografische Abbildungen geben der Vorstellung weiter Nahrung und Einsichten in einen steingewordenen Schatz mitten in der ländlichen Weite Brandenburgs. Die heutige Klosterchefin Franziska Siedler blickt in ihren spannenden Beiträgen in Zukunft und Vergangenheit des Klosters. Darüber hinaus stellt sie den wenig erforschten Choriner Kreis vor, einen Künstlerkreis, dem auch die Brüder Taut angehörten. Diese Publikation ist ein geborgener Wissensschatz für alle, die sich für Märkische Geschichte interessieren. Petra Elsner
Den 45 Euro teuren, 228 Seiten starken Band „Zisterzienserkloster Chorin. Geschichte – Forschung – Denkmalpflege“ mit 242 teils farbigen und großformatigen Abbildungen hat das Brandenburgische Amt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum in der Reihe „Forschungen und Beiträge zur Denkmalpflege im Land Brandenburg“ als Band 15 herausgegeben. Bezogen kann er über die Internetseite der Wernerschen Verlagsgesellschaft werden: www.wernersche.com
Aus gegebenem Anlass: Unser Freund Andi ist gestorben, stelle ich hier eine Filmrezension ein, die ich seinerzeit über das Bruderprojekt schrieb.
Es gibt kleine Filme, die entpuppen sich am Ende als riesengroß. Einen solchen, konnte man auf der 55. Berlinale in der Sektion „Forum“ entdecken: Thomas Heises Dokumentarfilm „Mein Bruder“: Kamerafahrt für durch einen atemberaubenden grau-grünen Canyon der französischen Pyrenäen. Vorsichtig geht es über halsbrecherische Serpentinen begleitet von einem trotzigen Blues, bis die Bewegung langsam vor einem Abgrund stoppt. Im Tal zeigt sich milchig das Dorf Bugarach. Hier lebt seit einem Jahr Andreas, der Bruder des Regisseurs. Der 50-jährige Koch aus dem Prenzlauer Berg kam nach zwei Herzinfarkten und fünf Bypässen zum Sterben hierher. Unter das Dach seines Ostberliner Jugendfreundes Micha und dessen Frau Yvonne. Andreas kocht für sie und Pensionsgäste. Dazwischen raucht er und trinkt sein Bier. Küchengespräch zwischen den Brüdern. Andreas ist frisch verliebt. In Vanina, die Frau des Hufschmiedes mit drei halbwüchsigen Söhnen. Der Filmer legt seinem Bruder ein Foto vor. Es zeigt Micha und ihn beim Charité-Fasching. Andreas lächelt und will wissen, woher Thomas das hat. Der schweigt und der Bruder ahnt dunkel: ah, aus der Akte. Mitten in die beschauliche Idylle platzt altes Leben. Micha, der einst wegen Rowdytum in der DDR im Knast saß, kam vorzeitig wieder heraus. Der Preis: Er wurde IM und bespitzelte fortan Thomas und Andreas und denen Vater, den Philosophieprofessor Wolfgang Heise. Anders als andere Annäherungen an das Thema Schuld und Sünde, Verrat und Vergebung, fragt dieser intensive Film leiser, vielschichtiger. Keine harten, passend machenden Schnitte. Die Bilder laufen geduldig weiter, auch wenn Andreas und Micha nicht mehr sprechen. Erst im wortlosen Mimenspiel beider werden Schmerz und Hilflosigkeit gegenüber dem Unabänderlichen deutlich. Michas Selbstekel wird glaubhaft und auch Andreas Versöhnungspose. Der sagt schließlich: Es sei einfach, zu behaupten, nie und nimmer hätte man so etwas gemacht. Er wisse es nicht, war nie in der Lage. Und geht nach der xten Zigarette wieder seinen alltäglichen Verrichtungen nach. Während ihm die Bilder dabei nachdenklich folgen. Dem sonst so spröden Filmer Heise ist mit „Mein Bruder“ mehr als ein subtiles Porträt einer Freundschaft und ihrem finstersten Bruch gelungen. Im epischen Fluss schwingen Themen wie Lebenslust, Liebe, Abschied vom Leben und die Sprachlosigkeit unter – nur scheinbar – grundverschiedenen Brüdern mit. Diese tiefer liegenden Schichten entschlüsseln sich dem Betrachter erst nach und nach. Ähnlich wie Nicolas Philiberts Dokfilm „Sein und haben“ schaut „Mein Bruder“ herzwarm tief in die Seelen der Protagonisten, die vor der Kamera agieren, als wäre sie überhaupt nicht da. Großartig! (pe)
Die Sommeraustellung in der Galerie Bernau lädt am 20. August, 19 Uhr, zur Finissage:
Schiffe schippern und Flieger schweben lässt derzeit Gregor Krampitz in der Galerie Bernau. Vor oder über den Schwarz-Weiß-Bildern auf fließendem Büttenpapier von Karsten Kelsch. Gerissen, gekratzt in schwarze Acrylfarbe erscheinen Silhouetten aus der Landschaft. Konturen aus Traumflügen könnten es sein. Und so fügen sich die Arbeiten der beiden Künstler zu einem stimmigen Ganzen, und der Betrachter des Szenarios begibt sich indem auf eine innere Reise. Das ist der besondere Reiz, der von dieser intensiven Präsentation ausgeht.
Schiffe falten und auf einem stillen Fluss fahren lassen – hinaus in die weite Welt, das ist ein herznahes Erinnerungsbild. Es rührt an die Impulse ungezügelter, kindlicher Fantasie. Genau deshalb erhielt Gregor Krampitz für diese simplen Objekte 2010 bei der „Aquamediale 6“ in Lübben einen Kunstpreis. Denn Krampitz’ Schiffe legen die schrankenlosen Kindheitsträume frei – das ist schon was. „Und die Flieger trugen in meiner Schulzeit die ersten Verabredungen durch den Klassenraum oder auf den Schulhof“, verrät der Mann mit glänzenden Augen. In der Ausstellung „Fluss des Moments“ knüpft der Künstler mit seinen Sehnsuchtsbooten aus Papier und/oder Sperrholz an eine Erinnerung an:
Seine Kindheit verbrachte Krampitz in Pankow. Dort, wo die Berliner S-Bahn höllisch Fahrt aufnahm, um den schmalen Bogen Grenzland, der den westlichen Wedding berührte, „konfliktlos“ zu passieren. An dem Flüsschen Panke ließ er seine Traumschiffe zu Wasser, voll bepackt mit seinen Wünschen – die ferne, weite Welt zu sehen, die hinter dem Mauerland lag. Diese Boote stehen auch für den Betrachter als gesicherte Metapher für „Fernweh“, „Aufbruch in die Träume“ und „ die Vergänglichkeit allen Seins“, denn so ein Papierschiff ist eben auch wie ein Blatt im Wind. Mit gelebter Leichtigkeit hat das nichts zu tun.
Gregor Krampitz war von 1986 bis 1998 für den Berliner Verlag und den Verlag Junge Welt als freier Pressefotograf unterwegs. Der inflationäre Wandel dieses Berufes, trieb ihn mit seinem facettenreichen Wissen geradewegs in die Kunst. In seiner ersten Ausbildung wurde der Mann zum Schmied. Als Fotokünstler verschmolz dieses Wissen in eine einzigartige Stilistik. Erste Fotostahlarbeiten entstanden bereits 1987. Fotografische Oxidationen auf Metall nennt er sie. Oder einfacher erklärt: Rostende Bildmotive mit einer sich stetig verändernden Optik. Sehr spannend. Erst monochrom, heute malerisch gespachtelt – farbig. Diese Oxidationen waren gerade erst auf der Berliner Kunstmesse im Sony Center am Potsdamer Platz bei der „Art… Essenz 16“ zu sehen.
Großformatige Arbeiten entstanden mit den Möglichkeiten, die den beiden Künstlern der Brandenburger Verband Bildender Künstler bot – auf Einladung (!), nicht über für den Künstler ungewisse Ausschreibungen. Ohne diesen Schritt wären vielleicht nie solche verzaubernden Arbeiten wie beispielsweise die Klang-Schatten-Installation in der Galerie Bernau entstanden. Die skurrilen Hängegebilde aus gebogenen Gabeln hinter einem weißen Papierfließ assoziieren ein Figurentheater wie von Geisterhand betrieben.
Auch Karsten Kelsch kommt aus einem handfesten Handwerk, dem Bergbau. Aufgewachsen in Hoyerswerda hörte er frühzeitig das Sauriergebrüll aus dem Tagebau. Vielleicht stammen schon aus dieser Zeit die brüchigen Landschaften in Schwarz-Weiß, entweder – oder. Das Reißen und Kratzen in der Farbe ohne die Papierrollen zu beschädigen, das ist ein Fahnden nach dem, was wird aus Brüchen und Verletzungen der Haut – neue Gebilde. Fraglos brachten ihn die Malereistudien und die Ausbildung im Bereich Mulitmedia-Design auf den professionellen künstlerischen Weg, aber auch Kelsch scheinen die alten Kindheitsmuster anzufeuern und zu inspirieren.
Beide Künstler sind bemerkenswert in ihrem Einzelschaffen, aber in der Kooperation sind die Zwei einfach stark. Augenfänger vom Feinsten.
Finissage: Mittwoch, 20. August, 19 Uhr: Ein Abend für Träume. Neben den Bilderblicken wird der Film „Der Untergang und die Bergung der Titanic“ gezeigt und zum Künstlergespräch geladen.
Ausstellungort: Galerie Bernau, Bürgermeisterstraße 4, 16321 Bernau bei Berlin
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-18 Uhr und Samstag 10-16 Uhr, feiertags geschlossen Noch bis zum 23. August kann man „Von Landschaft zu Landschaft per Boot und Flieger“ in der Sommerausstellung in der Galerie Bernau gedanklich reisen.
Gregor Krampitz (rechts, Objekte) & Karsten Kelsch (Malerei): Fernweh „Flieger“, Installation, Mischtechnik auf Papierbahnen, gekratzt. 300 x 300 cm, Flugobjekte: Papier, Pappe, 100 x 100 x 30. Foto: Petra Elsner
Kultverdächtiges Sommermärchen:
Eine mächtige Matrone lässt Wunderlichs Zug nach Norden stoppen und verweist ihn ins märkische Nirgendwo. Liebesschmerz stieß ihn fort aus Berlin, oder war es Anonym, der aus seinem Handy alleswissend funkt? Irritiert stolpert Wunderlich in das Leben von Finke, einem Kneipenclown, der ihn in seine Welt mitnimmt und dort, in einer abgetakelten und verschlampten Ex-Gastwirtschaft, zum folgenschweren Trinken einlädt, um schlussendlich zu verschwinden. Mysteriös. Dafür taucht das Mädchen Toni auf. Und nicht erst mit ihr entfaltet die Autorin Marion Brasch in ihrem zweiten Roman ein skurriles Alltagsmärchen als wunderliche Reise, in der Wunderlich für uns zum Abenteuer und er selbst zum Abenteurer wird. Langsam, aber keineswegs vorhersehbar. Dabei hilft ihm unbewusst ein Hut, den er aus Finkes Quartier mitnimmt. Der tarnt alle Verletzungen, die alten und die neuerlichen, die sich der Mann in unglaublich kurzen Takten zufügt. Aber in Finkes Garten finden Toni und Wunderlich in einer unglaublichen Sommernacht an einem Apfelbaum das sagenumwobene Blauharz. Ein glimmender Stoff, der alle Wunden spurlos heilt, aber das Wissen darum zugleich auslöscht. Es ist eine Freude, wie Marion Brasch uns in dieses Sommermärchen entführt, mit einem feinen Gespür für das Schräge, das Liebenswürdige, das so manchen Aussteiger umweht. „Wunderlich fährt nach Norden“ ist eine wundervoll leichtfüßig und doch auch verstörend erzählte Geschichte eines lebensuntüchtigen Kauzes, der plötzlich das Leben spürt, ohne zu wissen, wohin ihn das führt. Und die Autorin bewahrt für ihn und für den Leser beschützend dieses Geheimnis. Diese magische Sommerreise ist kultverdächtig und so einfach empfehlenswert.
Petra Elsner „Wunderlich fährt nach Norden“, Marion Brasch, S. Fischer Verlag, 19,99 Euro
cover
Wunderlich fährt nach Norden, Marion Brasch, S. Fischer Verlag, 19,99 Euro
„Aus der Pfalz in die Schorfheide“ – Ronald Gerhardts literarische Chronik über Friedrichwalde
Wer nach Friedrichswalde kommt, den grüßt am Ortseingang ein lebensgroßer Holzschuhmacher aus seiner Werkstatt und lädt den Passanten zum Rasten ein. Seit dem 26. November 2005 ist dieser Holzmann das neue Wahrzeichen des Ortes, der unter Friedrich II von Pfälzer Kolonisten besiedelt wurde. Im Gepäck hatten jene ein Handwerk, das im heutigen Friedrichswalde eine Renaissance erlebt – als touristische Attraktion und als historische Wurzel. Ronald Gerhardt hat die Geschichte Friedrichswalder Siedler als literarische Chronik aufgeschrieben, die bei Books on Demand für 7.90 Euro erschienen ist. Auf 140 Seiten erzählt der Autor faktengespickt, in klaren Sprachbildern. Als Klammer vom Damals zum Heute hat eine selbst ersonnene Legende als Brücke über die Zeit gespannt – die Legende von Johann im Eichenbaum. Verbannt wegen eines Waldfrevels, grüßt er heute befreit und kündet von einer langen Geschichte. Die hat Ronald Gerhardt in seinem Taschenbuch „Aus der Pfalz in die Schorfheide“ unterhaltsam notiert.
Petra Elsner
Cover
„Aus der Pfalz in die Schorfheide“, Ronald Gerhardt, ISBN 978-3-8391-5020-7
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