Marktzeit

Die Kisten sind gepackt. Morgen in aller Frühe fahren wir aus dem Schorfheidewald nach Berlin. Beim Kunstmarkt in Pankow kann man dann solche Arbeiten wie diese hier:

Wasserland 3 von Petra Elsner

betrachten und vielleicht auch erwerben. Ich freue mich auf Euren Besuch.

Kleine Blogpause

Am 12. September ist wieder Fest an der Panke in Berlin-Pankow, und ich werde mit einem Stand am Samstag (11 bis 19 Uhr) auf dem Kunstmarkt in der Ossietzkystraße sein. Seit 18 Jahren bin ich mit dabei und habe dem Berliner Kiez-Fest etliche Male meine Schrägen Vögel für Plakate und Einladungskarten spendiert… Weil aber für diesen besonderen Markt  unzählige Verrichtungen meine Zeit besetzen, ist hier mal ein paar Tage Funkstille. Also nicht wundern, habt bis Mitte September eine gute Zeit!

Mein Stand im letzten Jahr. Foto: Lutz Reinhardt
Mein Stand im letzten Jahr. Foto: Lutz Reinhardt

Halbstarke

Eigentlich habe ich gestern gedacht, als ich durch die Hitze mit der kleinen Heidekrautbahn und dem Bus über Wandlitz fuhr: Es ist das letzte Mal. Morgen wird es nette 22 Grad geben. Aber die Wetterfrösche hatten sich wieder geirrt, erst in den Abendstunden des 1. Septembers kamen die gemäßigten Temperaturen an. Sie mögen bleiben, denn bei 35 Grad kann man auf Dauer nicht wirklich gut arbeiten. Viel verlorene Zeit hatte dieser Sommer im Gepäck … Aber jetzt kommt meine Lieblingsjahreszeit … und zur guten Nacht noch einen Eulencartoon aus einer anderen Serie: Die Halbstarken …

Aus der Serie
Aus der Serie „Kauzige Eulen“ von Petra Elsner

Adé, Schwalben

Schwalben auf unserem Dach. Foto: pe
Schwalben auf unserem Dach. Foto: pe

Adé, fröhliches Gezwitscher.
Die Schwalben sammeln sich.
Auf jedem Dachfrist tönt ein Abschiedslied,
bevor es sie nach Süden zieht.

Spinnen weben den Altweibersommer
dieses Jahr schon im August.
Die Alten unken, wenn dem so ist, folgt ein harter Winter,
viel Schnee und lange Dunkelzeit mit Seelenfrust.

Doch wenn das Schwalbengezwitscher
im Frühjahr wiederkehrt,
dann stimmt es neue Lebensfreude in uns an,
die uns durch alle Zeiten führt.

© Petra Elsner

Schwalbe von PE
Schwalbe von PE

Presse zu „Der Duft der warmen Zeit“

Im „Märkischen Sonntag“ ist gerade diese freundliche Buchvorstellung zu „Der Duft der warmen Zeit“ erschienen, vielen herzlichen Dank der Redakteurin Sabine Schulz, die zum Telefon griff und genauer nachfragte.

Märkischer Sonntag-8-2015
Märkischer Sonntag-8-2015

Kunstmarkt in Pankow

Am 12. September steigt wieder das Fest an der Panke in Berlin-Pankow und ich werde am Samstag (nur an diesem Tag) auf dem Kunstmarkt in der Ossietzkystraße bei meinem Stand anzutreffen sein. Von 11 bis 20 Uhr biete ich dort meine Bücher und Bilder an.

Mein Stand im vergangenen Jahr.
Mein Stand im vergangenen Jahr.

Die Einladungskarte für Fest & Markt durfte ich wieder einmal zeichnen. Hier ist sie:

Kartenmotiv 2015 von Petra Elsner
Kartenmotiv 2015 von Petra Elsner

Rosenblütenblätter (2)

Blog-Notat, Kapitel 2:

Foto: pe
Foto: pe

Die Zeit frisst sich wie eine rasende Flamme durch diesen Tag. Getrieben vom Wind, der Wortfetzen aus dem nahen Wald heranweht. Es sind ihre Kopfgestalten, die darin säuseln: Ariella, die Nebelfee und Croll, der Kräuterdruide, Hanjor, der König der Baumriesen und Molina, die Winterfee. Nora sieht sich in einem Gedankenblitz, wie sie mit einem Kescher deren Töne zu erhaschen versucht. Aber sie sind unsichtbar im Zeitenwind, nur ein höhnisches Lachen dröhnt aus den Böen. „Hihihihi, siehst du sie, unsere Geschichtenmutter? Hat uns erfunden, aber es wärmen sich andere an uns. Siehst du ihre Trauer, Loriell, Tochter des Baumkönigs?“ „Aber wie kann das sein?“, fragte Loriell ihren Begleiter, und der kleine Apfelkönig antwortete: „Sie hat keinen Läufer, der ihr beisteht.“ Nora nickte und dachte, das stimmt. Aber es hilft nichts, ihre Reise geht weiter. Die letzte Passage wird es sein, und auch sie führt in einen großen Wald. Einen ohne Wegelagerer, die und auch die Räuber sind längst in die Städte gezogen, dort ist die Menschenjagd leichter. In diesem neuerlichen Geschichtenwald wehen die Stimmen derer, die noch gehört werden müssen. Sie wohnen in einem wilden Rosenbusch auf einer versteckten Lichtung. Doch zuvor muss Nora das stumpfe Feld der welken Träume überqueren …

„Rosenblütenblätter (2)“ weiterlesen